Archiv der Kategorie: Projekt

Osterfreuden für Jung und Alt

Osterfreuden für Jung und Alt

Wieder fand im haus vorderdorf ein Generationenprojekt Jung und Alt statt. Am 1. Treffen wurde mit diversem Naturmaterial Osterkörbe geflochten. Mit Peddigrohr, Birkenäste, Bast und Wolle wurden kunstvolle Geflechte kreiert. Damit auch alles gut hielt waren oftmals mehr als nur zwei Hände nötig. Die Kinder halfen den Senioren beim genauen Hinschauen, die Senioren konnten mit kundigen Fingern aushelfen. Ganz eifrig und konzentriert wurde für jeden Teilnehmer ein Osterkörbchen geflochten und anschliessend mit Schmetterlingen dekoriert.

Beim zweiten Treffen ging es den Ostereiern an den Kragen; vielmehr an die Farbe! Mit staunen hörten die Kinder zu, wie die Senioren ohne moderne Farben die Eier früher gefärbt haben. Da wurde von Zwiebelschalen, Gräsern und Kräutern erzählt, die man um die Eier gebunden hat. Bei diesem enormen Arbeitsaufwand war niemand enttäuscht, dass wir uns mit neuen Färbetechniken ans Werk machten. Eine Seniorin meinte: „ Das sind bestimmt die schönsten Ostereier im ganzen Appenzeller Land.“ Die Ostereier sind wirklich eine wahre Pracht. Ganz bunt mit gold- und silberspuren sehen sie ganz besonders edel aus. Schlussendlich wurden die Osternestli noch mit Schokolade und den bemalten Eiern bestückt und mit nach Hause genommen.

Brückenschlag Jung und Alt, der Zirkus begeistert

Brückenschlag Jung und Alt, der Zirkus begeistert

Mit einem spannenden und tollen Nachmittag ging im haus vorderdorf wieder ein generationenübergreifendes Projekt zu Ende. Mit dem Thema: „Der Zirkus begeistert Jung und Alt“ wurden drei Mittwochnachmittage ausgefüllt. Diese Treffen zwischen Kindern und Bewohnern fördern das Kontaktknüpfen und das gegenseitige Verständnis füreinander. Bei verschiedenen Aufgaben sind Jung und Alt auf gegenseitige Hilfe angewiesen.

Mit Jonglieren begannen wir unser Thema. Beim ersten Treffen übten wir mit Wasser gefüllten Ballonen, so hatten wir genügend Zeit zum Reagieren. In kleinen Gruppen übten wir das Werfen und Auffangen der Bälle. Nach einigen Versuchen wurden die Gruppen übermütig und die Würfe immer spektakulärer. Einige Ballone gingen kaputt und spritzten alle nass. Was für ein Gelächter!

Beim zweiten Treffen machten wir Bekanntschaft mit dem Zirkuselefanten Ferdinand, einer Marionette. Die Teilnehmer erzählten eine Geschichte und Puppenspieler spielten die Szene nach. Zum Schluss haben wir Ferdinand in einem Bild verewigt.

Der dritte Nachmittag war dann das Highlight. Das Traumtheater Valentino begeisterte Jung und Alt mit Zauberei, Jonglage und Hula-Hoop- Reifen. Mit grossen Augen wurde mitgefiebert, wenn die Artisten Weingläser balancierten und zu immer noch grösseren Türmen aufstapelten. Viel gelacht haben wir, als vier Hunde mit dem Artisten Schabernack trieben und auch noch ein Tänzchen aufführten.

Es waren drei gelungene Nachmittage, die den Alltag für kurze Zeit vergessen liessen.