Osterfreuden für Jung und Alt

Osterfreuden für Jung und Alt

Wieder fand im haus vorderdorf ein Generationenprojekt Jung und Alt statt. Am 1. Treffen wurde mit diversem Naturmaterial Osterkörbe geflochten. Mit Peddigrohr, Birkenäste, Bast und Wolle wurden kunstvolle Geflechte kreiert. Damit auch alles gut hielt waren oftmals mehr als nur zwei Hände nötig. Die Kinder halfen den Senioren beim genauen Hinschauen, die Senioren konnten mit kundigen Fingern aushelfen. Ganz eifrig und konzentriert wurde für jeden Teilnehmer ein Osterkörbchen geflochten und anschliessend mit Schmetterlingen dekoriert.

Beim zweiten Treffen ging es den Ostereiern an den Kragen; vielmehr an die Farbe! Mit staunen hörten die Kinder zu, wie die Senioren ohne moderne Farben die Eier früher gefärbt haben. Da wurde von Zwiebelschalen, Gräsern und Kräutern erzählt, die man um die Eier gebunden hat. Bei diesem enormen Arbeitsaufwand war niemand enttäuscht, dass wir uns mit neuen Färbetechniken ans Werk machten. Eine Seniorin meinte: „ Das sind bestimmt die schönsten Ostereier im ganzen Appenzeller Land.“ Die Ostereier sind wirklich eine wahre Pracht. Ganz bunt mit gold- und silberspuren sehen sie ganz besonders edel aus. Schlussendlich wurden die Osternestli noch mit Schokolade und den bemalten Eiern bestückt und mit nach Hause genommen.

Theater Primarschule Trogen

Theater mit der Primarschule Trogen

Die 4.- 6. Klässler der Primarschule Trogen erfreuten uns unter der Leitung von Herr Klöti und Frau Egger mit einem Theaterstück.

Wir sahen das Stück Wilhelm Tell. Mit viel Aufwand haben die Schüler Requisiten und Bühnenelemente hergestellt. Aufwändig geschminkt und kostümiert präsentierten sich die Kinder in ihren Rollen. Die Kinder spielten wie die Profis. Der „Gessler“ sprach im Österreicher Dialekt und die „Bauern“ sprachen den Schwur voller Inbrunst, als ob es für sie um alles ginge.

Die Senioren kamen aus dem Staunen über so viel Engagement und Können gar nicht mehr heraus.

Die Szenen wurden von verschiedenen Gesangseinlagen umrahmt. Ganz am Schluss waren die Senioren aufgefordert, die Schweizer Hymne mitzusingen.

Mit tosendem Applaus wurde das Werk der Kinder gewürdigt. Es war ein erfrischender, sehr spannender Morgen mit tollen Begegnungen zwischen Jung und Alt.

Leiterin Aktivierung
Chantal Sutter

Geschenk für acht Millionen

Geschenk für acht Millionen

TROGEN Mit dem Haus Bubenrain hat das Alters- und Pflegeheim Vorderdorf eine zukunftsweisende Ergänzung erhalten. Die Stiftung feiert mit dem Neubau ihr 60-Jahr-Jubiläum.

Rund 50 geladene Gäste sind am Mittwochabend im Alters- und Pflegeheim Haus Vorderdorf erschienen, um der Eröffnung des Neubaus Bubenrain beizuwohnen. Der acht Millionen Franken teure Neubau bietet 14 Alterswohnungen von einem bis drei Zimmern und eine Tiefgarage. Die Bewohner können Serviceleistungen wie Reinigungs- und Wäscheservice des Heims in Anspruch nehmen oder das öffentliche Restaurant Veranda und die Anlässe besuchen. Die Wohnungen sind aufgrund der Hanglage sehr hell und verfügen über eine schöne Aussicht ins Appenzellerland. Im Bad und den Wohnräumen sind Notfallknöpfe vorhanden, mit denen die Bewohner Hilfe alarmieren können. «Die Wohnungen sind bereits alle vermietet. Am 1. Februar wird die erste Bewohnerin einziehen», freut sich Geschäftsleiter Ilir Selmanaj.

 

Wechselvolle Geschichte der Institution

Trogens Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr warf am Eröffnungsanlass einen Blick zurück in die Geschichte. 1970 habe dem Haus Vorderdorf der Abbruch gedroht, weil der Kanton die Strasse verbreitern wollte. Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit dem Stiftungsrat gewehrt und erreicht, dass der schöne Bau stehen geblieben sei. «Trogen hat gezeigt, dass es zu seinem Gehörlosenheim steht und sich mit ihm identifiziert», so Altherr. Die Verbindungen seien mit den Jahren noch vielfältiger geworden.

Regierungsrat Matthias Weishaupt sagte, bis 2035 werde sich die Zahl der über 80-Jährigen im Kanton nahezu verdoppeln. Weil es zu wenig Pflegeheimplätze gebe, seien künftig andere Formen des Wohnens gefragt. «Man spricht von intermediären Strukturen. Was heute hier eingeweiht wird, sind genau die Wohnformen, die wir für die Zukunft brauchen.» Damit sei das Haus Vorderdorf ein Vorbild für andere Institutionen, so Weishaupt.

 

Stiftung feiert 60-Jahr-Jubiläum

Wie Stiftungsratspräsident Bruno Schlegel in seiner Rede ausführte, handelt es sich beim Neubau gewissermassen um ein Geschenk, das sich die Stiftung Ostschweizerisches Wohn- und Altersheim für Gehörlose Trogen zum 60-jährigen Bestehen selber gemacht hat. Gegründet worden war die Institution im Januar 1958 als Wohn- und Altersheim für Taubstumme. 2003 öffnete sich das Heim auch für Hörende, ein Jahr später wurde es in Haus Vorderdorf umbenannt. In den 60 Jahren des Bestehens des Heims habe nicht zuletzt die verbesserte Technik mit Hörhilfen und Implantaten entscheidend zur Selbstständigkeit der Hörbehinderten beigetragen, so Schlegel. Diese seien auch nicht mehr im gleichen Masse auf ein spezialisiertes Wohn- und Altersheim angewiesen. Dagegen nehmen die Altersschwerhörigkeit und die Altersgehörlosigkeit aufgrund der älter werdenden Gesellschaft stark zu. Das spezifische Fachwissen dafür sei im Haus Vorderdorf nach wie vor vorhanden.

Appenzeller Zeitung, Karin Erni

Offene Stellen

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung
zur Ergänzung unseres Teams eine/n

Dipl. Pflegefachfrau/-mann 80 – 100%

Es erwartet Sie eine vielfältige und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem motivierten und gut eingespielten Team. Wir bieten einen modernen Arbeitsplatz und fortschrittliche Anstellungsbedingungen mit 5 Wochen Ferien.

Für diese verantwortungsvolle Stelle erwarten wir von Ihnen:

  • Fachausbildung DN1, DN2, HF, AKP oder FAGE/FABE
  • Erfahrung in der Alterspflege und Freude im Umgang mit älteren Menschen
  • Zuverlässiges Arbeiten und Flexibilität
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Hohe Flexibilität

Wenn Sie teamfähig und bereit sind, sich weiterzubilden und unsere Konzepte umzusetzen, freuen wir uns über Ihre schriftliche Bewerbung.

Auskünfte über diese interessante Stelle erteilen Ihnen gerne:
Frau Oxana Stacher, Leiterin Pflege Telefon 071 343 82 17

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an:
haus vorderdorf
Frau Oxana Stacher, Leiterin Pflege
Wäldlerstrasse 4, 9043 Trogen

oder per Mail an: eMail schreiben

Silvester

Verabschiedung und Begrüssung des neuen Jahres im haus vorderdorf

Der diesjährige Silvester war geprägt von verschiedensten kulturellen Darbietungen. Während der Silvesterfeier am Nachmittag wurde aufs zu Ende gehende Jahr angestossen. Dazu gehörten auch passende Wünsche und Sprüche fürs kommende Jahr. Wir sangen alte Volks- und Schlagerlieder, hatten aber auch für alle Liebhaber der klassischen Musik eine Überraschung bereit.
Herr Barna Kovacs, ein begnadeter Tenorsänger, fesselte die Zuhörer mit seiner fantastischen Stimme. Nach dem Abendessen kamen weitere Überraschungsgäste zu uns. Ein Schuppel Silvesterchläuse schaute vorbei und vertrieb mit ihren Schellen und Rollen die Wintergeister. Bei den angestimmten Zäuerli wurde es mucksmäuschen still, alle hörten gebannt zu. Die Chläuse waren gerne bereit, den neugierigen Senioren ihre Ausrüstung und den Brauch zu erklären. So konnten wir mit einem Lächeln auf den Lippen getrost ins neue Jahr rutschen.

Das neue Jahr begrüssten wir alle gemeinsam. Bewohnerinnen und Bewohner, wie auch Mitarbeitende und Gäste versammelten sich zur Neujahrsansprache des Geschäftsleiters. Anschliessend stiessen wir bei einem feierlichen Apéro auf ein gutes Jahr an. So sind wir gestärkt, und voller Tatendrang ins neue Jahr gestartet.

Adventsanlässe

Adventsanlässe im haus vorderdorf

Zahlreiche Anlässe und Darbietungen haben Licht und Freude in den Alltag unserer Bewohner gebracht.

Auch zu den Senioren fand der Samichlaus den Weg und hat allen etwas Gutes mitgebracht. Egal wie alt man ist, der Chlaus mitsamt Schmuzli wird immer noch gern gesehen.

Ein Kurztheater von Schülern der Schule Speicher durften wir ebenfalls geniessen. Sie erzählten uns wieso eben ein Esel und ein Ochse im Stall bei Bethlehem stehen. Die kurzweilige Darbietung liess uns schmunzeln und lachen. Bei dem Adventsprojekt der Schule Trogen waren wir hin und weg von den begabten kleinen Schauspielern. Auch die kleinsten der Kinder sprachen selbstbewusst ins Mikrofon und gaben die Geschichte: „Wie weihnachtet man?“ zum Besten. Sehr aufwändig wurde die Erzählung gespielt und gesanglich untermalt.

Der letzte Höhepunkt war dann an Heiligabend. Als die Bewohner zusammen den Weihnachtsbaum geschmückt haben, fand darunter ein Konzert mit Panflöten und Geigen statt. Gebannt horchten wir den mehrstimmigen Melodien zu und der ein oder andere sang gleich selbst mit. Auch spezielle Wünsche aus den Reihen der Zuhörer wurden spontan umgesetzt, so spielten die Panflöten auch südamerikanische Wunschmelodien. Damit ist auch bei uns ein weihnachtlicher Glanz ins Haus eingekehrt.

Chantal Sutter