Jahresbericht 2010
Jahresbericht der Heimkommission 2010
Vollbesetztes Haus
Auch im vergangenen Jahr war unser Haus während des ganzen Jahres voll besetzt. Mit Genugtuung stellen wir fest, dass unsere Gehörlosen und die neueintretenden hörenden Gäste zu einer Gemeinschaft gefunden haben, die sich nur positiv auf beide Gruppen auswirkt. Die Gehörlosen erleben geradezu ein Revival ihres oft jahrzehntelangen Heimalltags durch die vielen neuen Kontakte, Besuche und Veranstaltungen. Die hörenden Seniorinnen und Senioren – meist schwerhörige Menschen, profitieren vom rücksichtsvollen deutlichen und langsamen Sprechen des Pflegepersonals.
Rücktritt von Pfarrer Achim Menges
Nach über zehnjährigem Mitwirken in der Heimkommission hat sich Pfarrer Achim Menges von uns verabschiedet. Er reduziert seine Tätigkeit im Gehörlosenpfarramt der Ostschweizer Kantone zu Gunsten einer neuen Herausforderung. Wir danken dem engagierten Seelsorger für sein konsequentes Vertreten der Anliegen der Gehörlosen, seine humor- und liebevolle Art im Umgang mit ihnen und seine konstruktive Zusammenarbeit mit uns allen. (hier bitte Foto)
Erfreuliche Reaktionen auf den Neu- und Umbau
Wir alle im Haus Vorderdorf erfreuen uns an den vielen positiven Reaktionen auf den allseits gelungenen Abschluss unseres Neu- und Umbaus. Nicht nur die äussere gefällige Form des Neubaus wird bestaunt. Grossen Gefallen finden unsere Gäste an den neuen, lichtdurchfluteten Räumen, an den wohnlichen Zimmern, an der neuen Pflegeabteilung für demenziell Erkrankte, dem speziell eingerichteten Spaziergarten und der grosszügig gestalteten Cafeteria, die auch rege für Veranstaltungen aller Art benützt wird. (Fotos auch vom Garten)
Ausgeglichene Heimrechnung
Dank Vollbesetzung unseres Hauses und wirtschaftlichen Arbeitens der Heimleitung und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schliesst auch die diesjährige Heimrechnung ausgeglichen. Wir freuen uns über die Tatsache, dass die Bauabrechnung nach Vorgaben des Baukredites abgeschlossen werden konnte. Die Revision unserer Heimrechnung wurde wiederum von der OBT St. Gallen ausgeführt.
Unser herzlichster Dank
Wir haben allen Grund zu danken: Wir erhielten für die Neugestaltung unseres Heimes, für die Errichtung einer Pflegestation für demenziell erkrankte Menschen und für die Gestaltung des neuen Spaziergartens sehr beachtliche und gezielte Spenden. Es sind uns sogar Spenden von Angehörigen unserer Bewohner, -innen zugegangen, was uns besonders freut, ist dies doch ein sichtliches Zeichen von grosser Anerkennung guten Aufgehoben Seins und Zufriedenheit ihrer Familienangehörigen.
Wir danken der Heimleitung Ilir und Sabine Selmanaj-Kreis und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Verständnis und Rücksichtnahme, aber auch mit Können und Professionalität unseren älteren Bewohnerinnen und Bewohnern gegenübertreten. Nicht zuletzt sei allen freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen in der Heimkommission und im Stiftungsrat herzlich gedankt für ihr Engagement, ihr Verständnis, die Sachkenntnis und die ausgezeichnete Kollegialität.
Emil Hersche, Präs. Heimkommission