Geschichte

Die Geschichte des Hauses

Die Stiftung Ostschweizerisches Wohn- und Altersheim für Gehörlose Trogen wurde von den gemeinnützigen Gesellschaften der Kantone Appenzell (A. Rh. und I. Rh.), St. Gallen, Thurgau und Glarus errichtet.

1956 Die Gemeinnützigen Gesellschaften der Kantone AI/AR, GL, SG und TG gründen eine Stiftung unter dem Namen: „Ostschweizerisches Wohn- und Altersheim für Taubstumme Trogen“. Die Initiative ging vom evangelischen Pfarrer Hans Graf (1914-1989) aus Rehetobel AR, aus. Er war der erste „Gehörlosenpfarrer“ der Ostschweiz, und wurde von Dr. h.c. Hans Ammann, Direktor der damaligen „Taubstummenanstalt St. Gallen“, heute Sprachheilschule St. Gallen, unterstützt.
1958 Eröffnung des Wohn- und Altersheims in Trogen im Januar.
1967 Alle 40 Bewohnerinnen und Bewohner sind intern oder extern arbeitstätig, es besteht Platzmangel.
1970 Der Kanton AR möchte das Heim abreissen, da eine Verbreiterung der Kantonsstrasse in Erwägung gezogen wird. Mit Unterstützung der Gemeinde wird das Projekt verworfen.
1982 Spatenstich für den Neubau „Haus Park“ am 13. April.
1986 Erwerb des Nachbarhauses von Ernst Zellweger.
1990 Intensive Umbauarbeiten im Nachbarshaus Zellweger.
1991 Einweihung des umgebauten Nachbarhauses als Personalhaus.
1992 Es treten weniger gehörlose Menschen ins Heim ein. Der Stiftungsrat erwägt den Wandel des Gehörlosenheimes in ein Alters- und Pflegeheim.
2002 Im „Haus Walmdach“ wird ein umfassender Umbau mit Wintergarten vorgenommen, alle Zimmer werden mit Nasszellen versehen.
2003 Der Stiftungsrat entscheidet sich offiziell zur Öffnung des Gehörlosenheimes auch für hörende und schwerhörige ältere Menschen.
2004 Das Gehörlosenheim wird in „haus vorderdorf“ umbenannt.
2006 Die bisherige Heimleiterwohnung wird in eine Wohngruppe umgestaltet.
2007 Spatenstich für einen Neu- und Umbau an der Nord-Westseite, das Haus „Veranda“ entsteht.
2008 Jubiläum 50 Jahre haus vorderdorf.
2009 Einweihung „Haus Veranda“ und Erstellung eines Spaziergartens.
2010 Eröffnung des Projektes „Brückenschlag Jung und Alt“. Kinder treffen sich regelmässig mit unseren  Bewohnenden. Beide Gruppen profitieren psycho-sozial voneinander.
2011 Die Fachstelle für Gehörlose St. Gallen wird neu vom haus vorderdorf geführt. Die Nachbarschaftsliegenschaft Bubenrain wird gekauft.
2012 Das ehemalige Personalhaus wird in „Betreutes Wohnen“ umgebaut. Es werden Drei- und Zwei-Zimmer Wohnungen eingerichtet.
2013 Die angepasste Stiftungsurkunde sowie das neue Organisationsreglement samt Organigramm werden vom Stiftungsrat einstimmig genehmigt und von der zuständigen Stiftungsaufsicht des Kantons Appenzell Ausserhoden gutgeheissen.
2014 Der Kauf der Nachbarschaftsliegenschaft „Bubenrain“ erlaubt Pläne für einen Neubau.
2018 Eröffnung des Hauses „Bubenrain“ mit 14 Wohnungen und ober- und unterirdischen Parkflächen. Ein Verbindungsgang zum Hauptgebäude erlaubt den Bezug von Dienstleistungen.