Archiv der Kategorie: Anlässe – öffentliche und interne

Marcel Tomic an den SwissSkills 2018

Marcel Tomic an den SwissSkills 2018

Vom 12. bis 16. September 2018 treffen sich in Bern die besten jungen Berufsleute. Mit dabei: Marcel Tomic, Fachmann Gesundheit , vom haus vorderdorf in Trogen!

Marcel Tomic kümmert sich um betagte und pflegebedürftige Menschen. Mit seiner Teilnahme an den SwissSkills 2018 möchte der Fachmann Gesundheit auch mit Klischees über seinen Beruf aufräumen. Quelle: blick.ch

Zweimal Hundert im haus vorderdorf – Herzliche Gratulation

Zweimal Hundert im haus vorderdorf – herzliche Gratulation!

Gleich zwei Jubilarinnen feierten im haus vorderdorf ihren 100. Geburtstag.

Mit Musik und feinen kulinarischen Leckerbissen feierten wir– im Beisein der Gemeindepräsidentin von Trogen, Frau Dorothea Altherr und des Gemeindepräsidenten von Rehetobel, Herr Peter Bischof – mit den Jubilarinnen, Frau Irma Fässler und Frau Alice Schirmer. Das ganze Team des haus vorderdorf gratuliert recht herzlich, mögen noch viele schöne Stunden ihren Alltag bereichern.

Der neue Jahresbericht

Das Jahr 2017 im Rückblick

Der neue Jahresbericht ist online. Laden sie den Bericht hier herunter, und lassen sie das Jahr 2017 Revue passieren. Informationen aus dem Leben im haus vorderdorf, Interessantes aus dem Stiftungsrat sowie Hintergründe über unsere Arbeit und Philosophie finden sie in diesem Bericht. Dazu Bilder aus dem Alltag sowie Wissenswertes über unser Haus.

Appenzeller Wochen

Appenzeller Wochen

Zwei Wochen lang wird Appenzell unser Thema sein.

 

Vom 18. Juni bis 2. Juli dreht sich im haus vorderdorf vieles um die Traditionen in unserem Wohnkanton. Die Küche bewirtet uns mit Appenzellischen Gerichten. Das Restaurant wird Appenzellisch dekoriert. Es gibt Appenzeller Musik Nachmittage und auch eine Stubete, ein Appenzeller Bläss besucht die Bewohner. Am Spiele-Nachmittag gibt es eine Reise durch das Appenzellerland. Den Schlorzifladen wird Christian Bürki zusammen mit den Bewohnern herstellen. Selbstverständlich darf auch der legendäre Appenzeller Witz nicht fehlen. Das genaue Programm wird auf die gewohnte Art und Weise publiziert.

Theater Primarschule Trogen

Theater mit der Primarschule Trogen

Die 4.- 6. Klässler der Primarschule Trogen erfreuten uns unter der Leitung von Herr Klöti und Frau Egger mit einem Theaterstück.

Wir sahen das Stück Wilhelm Tell. Mit viel Aufwand haben die Schüler Requisiten und Bühnenelemente hergestellt. Aufwändig geschminkt und kostümiert präsentierten sich die Kinder in ihren Rollen. Die Kinder spielten wie die Profis. Der „Gessler“ sprach im Österreicher Dialekt und die „Bauern“ sprachen den Schwur voller Inbrunst, als ob es für sie um alles ginge.

Die Senioren kamen aus dem Staunen über so viel Engagement und Können gar nicht mehr heraus.

Die Szenen wurden von verschiedenen Gesangseinlagen umrahmt. Ganz am Schluss waren die Senioren aufgefordert, die Schweizer Hymne mitzusingen.

Mit tosendem Applaus wurde das Werk der Kinder gewürdigt. Es war ein erfrischender, sehr spannender Morgen mit tollen Begegnungen zwischen Jung und Alt.

Leiterin Aktivierung
Chantal Sutter

Geschenk für acht Millionen

Geschenk für acht Millionen

TROGEN Mit dem Haus Bubenrain hat das Alters- und Pflegeheim Vorderdorf eine zukunftsweisende Ergänzung erhalten. Die Stiftung feiert mit dem Neubau ihr 60-Jahr-Jubiläum.

Rund 50 geladene Gäste sind am Mittwochabend im Alters- und Pflegeheim Haus Vorderdorf erschienen, um der Eröffnung des Neubaus Bubenrain beizuwohnen. Der acht Millionen Franken teure Neubau bietet 14 Alterswohnungen von einem bis drei Zimmern und eine Tiefgarage. Die Bewohner können Serviceleistungen wie Reinigungs- und Wäscheservice des Heims in Anspruch nehmen oder das öffentliche Restaurant Veranda und die Anlässe besuchen. Die Wohnungen sind aufgrund der Hanglage sehr hell und verfügen über eine schöne Aussicht ins Appenzellerland. Im Bad und den Wohnräumen sind Notfallknöpfe vorhanden, mit denen die Bewohner Hilfe alarmieren können. «Die Wohnungen sind bereits alle vermietet. Am 1. Februar wird die erste Bewohnerin einziehen», freut sich Geschäftsleiter Ilir Selmanaj.

 

Wechselvolle Geschichte der Institution

Trogens Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr warf am Eröffnungsanlass einen Blick zurück in die Geschichte. 1970 habe dem Haus Vorderdorf der Abbruch gedroht, weil der Kanton die Strasse verbreitern wollte. Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit dem Stiftungsrat gewehrt und erreicht, dass der schöne Bau stehen geblieben sei. «Trogen hat gezeigt, dass es zu seinem Gehörlosenheim steht und sich mit ihm identifiziert», so Altherr. Die Verbindungen seien mit den Jahren noch vielfältiger geworden.

Regierungsrat Matthias Weishaupt sagte, bis 2035 werde sich die Zahl der über 80-Jährigen im Kanton nahezu verdoppeln. Weil es zu wenig Pflegeheimplätze gebe, seien künftig andere Formen des Wohnens gefragt. «Man spricht von intermediären Strukturen. Was heute hier eingeweiht wird, sind genau die Wohnformen, die wir für die Zukunft brauchen.» Damit sei das Haus Vorderdorf ein Vorbild für andere Institutionen, so Weishaupt.

 

Stiftung feiert 60-Jahr-Jubiläum

Wie Stiftungsratspräsident Bruno Schlegel in seiner Rede ausführte, handelt es sich beim Neubau gewissermassen um ein Geschenk, das sich die Stiftung Ostschweizerisches Wohn- und Altersheim für Gehörlose Trogen zum 60-jährigen Bestehen selber gemacht hat. Gegründet worden war die Institution im Januar 1958 als Wohn- und Altersheim für Taubstumme. 2003 öffnete sich das Heim auch für Hörende, ein Jahr später wurde es in Haus Vorderdorf umbenannt. In den 60 Jahren des Bestehens des Heims habe nicht zuletzt die verbesserte Technik mit Hörhilfen und Implantaten entscheidend zur Selbstständigkeit der Hörbehinderten beigetragen, so Schlegel. Diese seien auch nicht mehr im gleichen Masse auf ein spezialisiertes Wohn- und Altersheim angewiesen. Dagegen nehmen die Altersschwerhörigkeit und die Altersgehörlosigkeit aufgrund der älter werdenden Gesellschaft stark zu. Das spezifische Fachwissen dafür sei im Haus Vorderdorf nach wie vor vorhanden.

Appenzeller Zeitung, Karin Erni