Archiv der Kategorie: Anlässe – öffentliche und interne

Theater Primarschule Trogen

Theater mit der Primarschule Trogen

Die 4.- 6. Klässler der Primarschule Trogen erfreuten uns unter der Leitung von Herr Klöti und Frau Egger mit einem Theaterstück.

Wir sahen das Stück Wilhelm Tell. Mit viel Aufwand haben die Schüler Requisiten und Bühnenelemente hergestellt. Aufwändig geschminkt und kostümiert präsentierten sich die Kinder in ihren Rollen. Die Kinder spielten wie die Profis. Der „Gessler“ sprach im Österreicher Dialekt und die „Bauern“ sprachen den Schwur voller Inbrunst, als ob es für sie um alles ginge.

Die Senioren kamen aus dem Staunen über so viel Engagement und Können gar nicht mehr heraus.

Die Szenen wurden von verschiedenen Gesangseinlagen umrahmt. Ganz am Schluss waren die Senioren aufgefordert, die Schweizer Hymne mitzusingen.

Mit tosendem Applaus wurde das Werk der Kinder gewürdigt. Es war ein erfrischender, sehr spannender Morgen mit tollen Begegnungen zwischen Jung und Alt.

Leiterin Aktivierung
Chantal Sutter

Geschenk für acht Millionen

Geschenk für acht Millionen

TROGEN Mit dem Haus Bubenrain hat das Alters- und Pflegeheim Vorderdorf eine zukunftsweisende Ergänzung erhalten. Die Stiftung feiert mit dem Neubau ihr 60-Jahr-Jubiläum.

Rund 50 geladene Gäste sind am Mittwochabend im Alters- und Pflegeheim Haus Vorderdorf erschienen, um der Eröffnung des Neubaus Bubenrain beizuwohnen. Der acht Millionen Franken teure Neubau bietet 14 Alterswohnungen von einem bis drei Zimmern und eine Tiefgarage. Die Bewohner können Serviceleistungen wie Reinigungs- und Wäscheservice des Heims in Anspruch nehmen oder das öffentliche Restaurant Veranda und die Anlässe besuchen. Die Wohnungen sind aufgrund der Hanglage sehr hell und verfügen über eine schöne Aussicht ins Appenzellerland. Im Bad und den Wohnräumen sind Notfallknöpfe vorhanden, mit denen die Bewohner Hilfe alarmieren können. «Die Wohnungen sind bereits alle vermietet. Am 1. Februar wird die erste Bewohnerin einziehen», freut sich Geschäftsleiter Ilir Selmanaj.

 

Wechselvolle Geschichte der Institution

Trogens Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr warf am Eröffnungsanlass einen Blick zurück in die Geschichte. 1970 habe dem Haus Vorderdorf der Abbruch gedroht, weil der Kanton die Strasse verbreitern wollte. Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit dem Stiftungsrat gewehrt und erreicht, dass der schöne Bau stehen geblieben sei. «Trogen hat gezeigt, dass es zu seinem Gehörlosenheim steht und sich mit ihm identifiziert», so Altherr. Die Verbindungen seien mit den Jahren noch vielfältiger geworden.

Regierungsrat Matthias Weishaupt sagte, bis 2035 werde sich die Zahl der über 80-Jährigen im Kanton nahezu verdoppeln. Weil es zu wenig Pflegeheimplätze gebe, seien künftig andere Formen des Wohnens gefragt. «Man spricht von intermediären Strukturen. Was heute hier eingeweiht wird, sind genau die Wohnformen, die wir für die Zukunft brauchen.» Damit sei das Haus Vorderdorf ein Vorbild für andere Institutionen, so Weishaupt.

 

Stiftung feiert 60-Jahr-Jubiläum

Wie Stiftungsratspräsident Bruno Schlegel in seiner Rede ausführte, handelt es sich beim Neubau gewissermassen um ein Geschenk, das sich die Stiftung Ostschweizerisches Wohn- und Altersheim für Gehörlose Trogen zum 60-jährigen Bestehen selber gemacht hat. Gegründet worden war die Institution im Januar 1958 als Wohn- und Altersheim für Taubstumme. 2003 öffnete sich das Heim auch für Hörende, ein Jahr später wurde es in Haus Vorderdorf umbenannt. In den 60 Jahren des Bestehens des Heims habe nicht zuletzt die verbesserte Technik mit Hörhilfen und Implantaten entscheidend zur Selbstständigkeit der Hörbehinderten beigetragen, so Schlegel. Diese seien auch nicht mehr im gleichen Masse auf ein spezialisiertes Wohn- und Altersheim angewiesen. Dagegen nehmen die Altersschwerhörigkeit und die Altersgehörlosigkeit aufgrund der älter werdenden Gesellschaft stark zu. Das spezifische Fachwissen dafür sei im Haus Vorderdorf nach wie vor vorhanden.

Appenzeller Zeitung, Karin Erni

Silvester

Verabschiedung und Begrüssung des neuen Jahres im haus vorderdorf

Der diesjährige Silvester war geprägt von verschiedensten kulturellen Darbietungen. Während der Silvesterfeier am Nachmittag wurde aufs zu Ende gehende Jahr angestossen. Dazu gehörten auch passende Wünsche und Sprüche fürs kommende Jahr. Wir sangen alte Volks- und Schlagerlieder, hatten aber auch für alle Liebhaber der klassischen Musik eine Überraschung bereit.
Herr Barna Kovacs, ein begnadeter Tenorsänger, fesselte die Zuhörer mit seiner fantastischen Stimme. Nach dem Abendessen kamen weitere Überraschungsgäste zu uns. Ein Schuppel Silvesterchläuse schaute vorbei und vertrieb mit ihren Schellen und Rollen die Wintergeister. Bei den angestimmten Zäuerli wurde es mucksmäuschen still, alle hörten gebannt zu. Die Chläuse waren gerne bereit, den neugierigen Senioren ihre Ausrüstung und den Brauch zu erklären. So konnten wir mit einem Lächeln auf den Lippen getrost ins neue Jahr rutschen.

Das neue Jahr begrüssten wir alle gemeinsam. Bewohnerinnen und Bewohner, wie auch Mitarbeitende und Gäste versammelten sich zur Neujahrsansprache des Geschäftsleiters. Anschliessend stiessen wir bei einem feierlichen Apéro auf ein gutes Jahr an. So sind wir gestärkt, und voller Tatendrang ins neue Jahr gestartet.

Adventsanlässe

Adventsanlässe im haus vorderdorf

Zahlreiche Anlässe und Darbietungen haben Licht und Freude in den Alltag unserer Bewohner gebracht.

Auch zu den Senioren fand der Samichlaus den Weg und hat allen etwas Gutes mitgebracht. Egal wie alt man ist, der Chlaus mitsamt Schmuzli wird immer noch gern gesehen.

Ein Kurztheater von Schülern der Schule Speicher durften wir ebenfalls geniessen. Sie erzählten uns wieso eben ein Esel und ein Ochse im Stall bei Bethlehem stehen. Die kurzweilige Darbietung liess uns schmunzeln und lachen. Bei dem Adventsprojekt der Schule Trogen waren wir hin und weg von den begabten kleinen Schauspielern. Auch die kleinsten der Kinder sprachen selbstbewusst ins Mikrofon und gaben die Geschichte: „Wie weihnachtet man?“ zum Besten. Sehr aufwändig wurde die Erzählung gespielt und gesanglich untermalt.

Der letzte Höhepunkt war dann an Heiligabend. Als die Bewohner zusammen den Weihnachtsbaum geschmückt haben, fand darunter ein Konzert mit Panflöten und Geigen statt. Gebannt horchten wir den mehrstimmigen Melodien zu und der ein oder andere sang gleich selbst mit. Auch spezielle Wünsche aus den Reihen der Zuhörer wurden spontan umgesetzt, so spielten die Panflöten auch südamerikanische Wunschmelodien. Damit ist auch bei uns ein weihnachtlicher Glanz ins Haus eingekehrt.

Chantal Sutter

Jahresabschlussessen Personal

Jahresabschlussessen Personal

Am Freitag, 8. Dezember 2017 hat uns die Stiftung mit ihrem Präsidenten, Bruno Schlegel zu einen Jahresabschlussessen im historischen Saal in der Migros Klubschule eingeladen. Der Saal war festlich gedeckt und die Auswahl am Buffet liess nichts zu wünschen übrig.

Herzlichen Dank für die Einladung es war ein sehr harmonischer Abend!

Handwerkerfest

Handwerkerfest

Unser Neubau – „Haus Bubenrain“ mit 14 Wohnungen – welcher direkt mit dem Haupthaus verbunden ist, befindet sich in der Schlussetappe.

Als Dank an die Handwerker haben wir ein Fest gegeben. 112 Handwerker aus der Region mit Personal und Vertreter aus dem Stiftungsrat sowie dem Architekturbüro haben gemeinsam auf den Bau angestossen und bei einem feinen Nachtessen gefeiert.

Am 27. Januar 2018 laden wir alle ganz herzlich zur Eröffnung ein, bevor im Februar 2018 die ersten Mieter einziehen.

 

Grosser Erfolg

Marcel Tomic, Fachmann Gesundheit im 3. Lehrjahr,
gewann die regionale Vorausscheidung für die Berufsschweizermeisterschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du hast dich als angehender Fachmann Gesundheit für die regionale Vorausscheidung der Berufsschweizermeisterschaft angemeldet, welche anfangs September anlässlich der OBA in St. Gallen stattfand.

Was war deine Motivation mitzumachen?

Ich wollte erfahren wie eine Berufsmeisterschaft funktioniert, neue Erfahrungen sammeln und mich mit anderen Berufskolleginnen und -Kollegen messen.

Wie kann ich mir deinen „Auftritt“ vorstellen?

Es gab ein speziell dafür eingerichtetes Zimmer und einen Schauspieler, welcher den Patienten spielt. Zuerst hatte ich Zeit, um mich in die Patientenakte einzulesen, damit ich optimal auf die Aufgabenstellung vorbereitet war. Zwei Expertinnen und das Publikum haben mich dann bei der Arbeit beobachtet.

Mit welchen Schwierigkeiten hattest du zu kämpfen?

Der „Patient“ hat mich ziemlich herausgefordert, indem er versucht hat, mich auf verschiedene Arten zu irritieren. Er hat mich in den Erklärungen unterbrochen und mich wiederholt nach dem Gleichen gefragt. Und er wollte eigene Ideen für die medizinische Untersuchung durchsetzen.

Was für Highlights hast du erlebt?

Nach meinem „Auftritt“ hat das Publikum applaudiert und der grosse Druck ist von mir gefallen. Sehr beeindruckt hat mich, wie interessiert das Publikum war.

Würdest du neuen Berufskolleginnen und -Kollegen empfehlen an der Meisterschaft mit zu machen?

Ja, das würde ich unbedingt. Man stellt sich zwar freiwillig einer exponierten Stresssituation. Das ist aber ein Lernfeld, was einem im Berufsalltag wirklich zugutekommt.

Du hast die Vorentscheidung gewonnen! Wir vom haus vorderdorf sind alle sehr stolz auf dich und gratulieren dir ganz herzlich. Wie geht es jetzt weiter?

In einem Jahr nehme ich an den SwissSkills in Bern teil und vertrete dort die Ostschweiz in meinem Berufsfeld. Ich freue mich sehr darauf!

Und wir wünschen dir dabei viele weitere Lernchancen, guten Erfolg und ganz viel Glück.

Sabine Selmanaj, Geschäftsleitung mit dem ganzen Team