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Haus Vorderdorf Wäldlerstrasse 4 CH-9043 Trogen

Aktuell

Einweihung des Zwerggeissen-Geheges

Die Eröffnung eines Zwerggeissen-Geheges im haus vorderdorf in Trogen ist nur äusseres Zeichen eines weiteren Meilensteins im Pilotprojekt „Brückenschlag Jung und Alt “. Dank dem Kiwanis konnte das neue Zwerggeissen-Gehege verwirklicht werden. Es ist ein weiteres Bindeglied zwischen Heim und Dorf, Jung und Alt - zwischen „hinter und vor“ dem haus-vorderdorf

Das neue Zwerggeissen-Gehege im haus vorderdorf Trogen steht an der Grenze zum öffentlichen Spielplatz. Und dieser Standort ist nicht zufällig gewählt. Die Geissen sollen nämlich auch Bindeglied sein zwischen den Leuten im haus vorderdorf und jenen auf dem Spielplatz – Gross und vor allem Klein. Die Heimleitung zählt auf dieses Verbindende. Sabine Selmanaj, Leiterin des hauses vorderdorf, sagt: „Wir hoffen dass unsere Heimbewohnerinnen und –bewohner dank den Tieren noch stärker in den Kontakt mit Erwachsenen und Kindern kommen.“ Dieses Aufeinander-Zugehen ist Teil des Projektes „Brückenschlag Jung und Alt“, welches vom Heim entwickelt und derzeit in Schritten umgesetzt wird.

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Grosse Unterstützung des Kiwanis Club

Nur dank grossem Einsatz von freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie der finanziellen Hilfe des Kiwanis Club konnte das Projekt verwirklicht werden. Letzten Freitag wurde der Zwerggeissenstall im Beisein der Spender und Helfer eröffnet. Die Hausleitung Ilir und Sabine Selmanaj betonten, wie wichtig die finanzielle Unterstützung des Kiwanis Clubs sei. „Ohne diesen Beitrag hätte das Projekt nicht umgesetzt werden können.“ Sie bedankten sich im Namen der Heimbewohner und erklärten, dass im Heimbereich vieles nicht umgesetzt werden könnte, wenn es nicht solche uneigennützigen Organisationen und Institutionen gäbe, die vorbehaltslos Unterstützung zusichern.

Teil eines Projektes
Der Zwerggeissenstall ist Teil des Projektes „Brückenschlag Jung und Alt“, welches vom haus vorderdorf initiiert wurde. Dabei geht es darum, mit verschiedenen Aktionen und Projekten den Kontakt zwischen Dorf und Heim, zwischen Jung und Alt und vor allem auch zwischen Kindern und den älteren Heimbewohnerinnen und –Bewohnern herzustellen und zu pflegen. Dazu wurden bereits Schulklassen ins Heim eingeladen oder Theaterprojekte durchgeführt. Die diversen Anlässe waren sehr gut besucht. Und besonders freut es die Heimleitung, dass die Projekte nachhallen: Auch jetzt noch würde es immer wieder zu spontanen Begegnungen und Besuchen von Schulkindern im haus vorderdorf kommen. „Das zeigt“, so Ilir Selmanaj, „dass Junge und Alte einander respektieren und vor allem auch voneinander lernen.“

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Schweizweit einzigartig
Die Fachhochschule Ostschweiz, Praxisprojekte Soziale Arbeit, hat die Idee von Ilir und Sabine Selmanaj aufgegriffen und begleitet das Projekt „Brückenschlag zwischen Alt und Jung“ auch auf wissenschaftlicher Ebene. Das Projekt ist schweizweit einzigartig und soll nach der Testphase in Trogen auch in anderen Heimen greifen. Dazu gibt die Fachhochschule Impulse und wertet das Gesamtprojekt aus. Die Ergebnisse werden nächsten Frühling erwartet. Schon heute aber ist für die Fachleute klar, dass das Trogener Projekt grosses Potential hat und in Zukunft auch in anderen Heimen angewendet werden könnte. Sei es als Heim-Theater, als Begegnungstag oder – wie eben in Trogen – auch als Projekt, wo Zwerggeissen die Begegnung von Jung und Alt fördern.

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